CSD Hamburg – Schwarz-Gelb vom Platz schicken

Nun steht der nächste CSD vor der Tür und wiedermal konnte sich die FDP nicht dazu bewegen lassen dem CSD fern zu bleiben (CDU übrigens auch nicht).

Daher haben sich die Macher des e-Magazins „Verzaubert“ eine wunderbare Aktion überlegt.

Wegen der grandiosen Ignoranz von Schwarz-Gelb soll den Teilnehmern der beiden Parteien nun die Rote Karte gezeigt werden. Es wäre schön, wenn möglichst viele in Hamburg den Drucker an schmeißen und diese Karte mit auf den CSD nehmen um CDU und besonders FDP zu zeigen was sie von denen halten.

Die FTP wünscht der Kampagne alles erdenklich gute und hofft auf große Teilnahme!

 

Schlimmer als die FDP – Koblenz braucht bunte Hilfe

Dieses Jahr findet in Koblenz die erste Parade auf rheinland-pfälzischem Boden statt. Allgemein steht der CSD dieses Jahr unter dem Motto „Back to the Roots“ und so soll auch im 5. Jahr an die Anfänge der Bewegung erinnert und immer noch bestehende Missstände aufgezeigt werden.

Leider gibt es ein riesiges Problem. Der CSD findet am 17. und 18.August statt, die Parade am 18. ab 14:30 Uhr.

Jetzt hat die Stadt noch eine Nazidemo genehmigt, die um 12 Uhr startet und vermutlich genau dort endet wo der Umzug starten wird.

Dem will man nun mit einer großen Gemeinschaft entgegentreten. „Wir wollen eine große Gemeinschaft zeigen und nicht die Augen verschließen… oder uns verstecken bzw. die Parade absagen wie es das Ordnungsamt teilweise vorgeschlagen hat.“, so Patrick Zwiernik, Beisitzer der Orga des CSDs Koblenz.

Nun wird unsere Unterstützung gebracht. Alle die teilnehmen setzten ein Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und eine bunte Gesellschaft. Also nehmt an der Parade teil! Zeigt den Nazis, dass bunt sooo viel besser als braun ist!

Und liebes Ordnungsamt Koblenz: Warum sagt ihr den Nazis nicht, dass sie ihre Demo absagen sollen?

 

Anmeldungen und Rückfragen an: patrick.zwiernik@csd-koblenz.de

 

FDP Bundestagsfraktion beim CSD Frankfurt/Main

Schlimmer geht’s immer…so oder so ähnlich kann man den heutigen CSD in Frankfurt am Main beschreiben.

Michael Kauch und Christoph Schnurr fanden sich heute beim CSD in Frankfurt ein.

Für Bilder bei Facebook wurde noch nett posiert und wem es da nicht auffiel, der hat was verpasst. Es war nicht die FDP Frankfurt die dort fuhr und lief, sondern die

Heuchelei um Wählerstimmen

Bundestagsfraktion. Die Fraktion, die uns Rechte verwehrt und sich versucht scheinheilig rauszureden.

Entweder zeugt es von großem Mut als Bundestagsfraktion aufzukreuzen oder von totaler Ignoranz der Realität. Ein CSD, der für Gleichberechtigung undAnerkennung von LGBTI* aufruft, wird von einer Partei besucht, die sich per Abstimmungsverhalten dagegen entschieden haben. Aber offenbar nicht alle…Da unsere liebe FDP-Fraktion ja keine Eier in der Hose hat, enthielten sich einige Abgeordnete. Lieber dem Koalitionszwang hinterher laufen als ein paar Monate zu früh aus dem Bundestag raus fliegen. Wobei die FDP mit Zustimmung zur Eheöffnung bestimmt auch ein paar Prozente dazu bekommen hätte.

Wenn man das Bild auf dem Facebook-Profil von „CSD Liberal“ übrigens kommentiert wird das Kommentar schnell gelöscht wenn es gegen die FDP geht und anschl. auch geblockt. Sehr liberal liebe FDP! Bloß keiner Kritik aus der Szene stellen gegen die man ist aber nun auch wieder nicht.

Als zukünftiger Tip: kommt besser nicht mehr zu einem CSD solange ihr nicht klar Stellung bezieht und entsprechend die Sachen in der Legislative unterstützt. Was ihr macht ist stumpfer Machterhalt um in der Regierung zu bleiben wie er Stumpfer nicht mehr geht. Zieht bitte den Stecker und geht entweder zur Union, die wenigstens artikulieren kann dass sie dagegen ist oder macht schlicht und ergreifend was besseres.

Gegen die FDP demonstrieren heißt für seine Rechte demonstrieren!

Die FDP, laut Grundsatzprogramm für die Öffnung der Ehe, stimmte bei der letzten Abstimmung im Bundestag gegen die Öffnung und bekannte sich so gegen ihr Grundsatzprogramm und für die Koalition der Ungleichbehandlung von LGBTI*. (Laut Begründung der FDP übrigens wegen Formfehlern)

Da wir körperliche Gewalt absolut verurteilen, wäre es doch am besten im kreativen Prostest gegen die FDP laut zu werden (und wenn ihr dabei seid…warum nicht auch gegen CDU/CSU?)

Nehmt euch ein Beispiel an unseren Sympathisant_innen aus München!

unmut