Sachsen

Freistaat, Trotzdem doof, Preislich günstig – Eure FTP Landesverbändin Sachsen

Landesfotzende: Anna Geddon-Patsy…

… fordert ein Verbot der Heteroehe und des öffentlichen Auslebens von Heterosexualität. Es gibt nichts Ekligeres als einen Mann und eine Frau, die sich in der Öffentlichkeit abschlabbern und das dann „Kuss“ nennen. Hier rechnen wir mit großem Widerstand, aber mit Widerstand hat die Landesverbändin Erfahrung, da ein Teil der Mitglieder bereits an der Völkerschlacht zu Leipzig gegen Napoleon beteiligt und dabei überaus erfolgreich war.

… empfiehlt aus eigener, positiver Erfahrung, zu einer neuen Völkerschlacht gegen die Homo-Ignoranten in Berlin (Preußen) aufzurufen. Gemeinsam mit den restlichen Ländesverbändinnen müssen wir die alte Erbfeindschaft Sachsens mit Preußen wieder aufleben lassen und in Berlin so richtig Rambazamba veranstalten. Tunten dürfen nicht nur dieselben Pflichten, sondern müssen auch dieselben Rechte bekommen.

… will den Abbau der Rückständigkeit des Ostens bei Schaumwein- und Homofragen. Was wir brauchen, ist ein neuer Aufbau Ost! Viel zu lange schon steht Sachsen in der Rolle des rückständigen Entwicklungsbundeslandes da, welche es nicht beibehalten darf. Auf diesem Gebiet müssen wir mit Fummel und Dutten nach vorne preschen! Unsere Vision heißt: blühende Landschaften, wo der Schaumwein in Strömen fließt, die hübschesten Männer gedeihen und die gehässigsten und streitbarsten Tunten adoptiert werden!

… möchte weitere Tunten zur Aufklärung in alle Schulen, Universitäten und Unternehmen schicken.
… tritt für die Einführung eines Solidarpakts mit Schaumweinumlage aus Reichland-Pfalz ein. Aufgrund klimatischer Widrigkeiten kann die Ausbeute des heimischen Schaumweinanbaus nicht mit der von Reichland-Pfalz mithalten. Deswegen sollen mindestens 10% der reichland-pfälzischen Schaumweinproduktion als „Schaumweinsoli“ an Sachsen abgeführt werden.

… setzt sich dafür ein, weitere landwirtschaftliche Flächen von Gersten- und Hopfenanbau in Weinberge umzuwandeln. Die Produktion und der Konsum des weit verbreiteten, kalorienreichen und heterosexuell-proletarischen Getränks „Bier“ müssen eingedämmt werden! Bier zu Schaumwein!

… regt an, dass die Ost-Tunten ihren Schlösschenaufenthalt horizontalgewerblich abarbeiten und sich so eine Aufenthaltsgenehmigung für die Dauer des Referatetreffens ergattern können. Auch Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und der Angliederung des Ostens an den Rest von Deutschland besteht ein erhebliches Wohlstandsgefälle, und so sollten sich die Tunten der neuen Länder wenigstens auf diese Art und Weise ins Schlösschen einbringen können.

… verlangt, dass die sächsische Sprache gleichberechtigt mit der bairischen behandelt wird. Wenn schon die Sprache der Bayern offiziellen Status genießt, ist die Anerkennung der schönen Sprache der Sachsen doch nicht mehr als eine Formalie! Wir sind genauso Freistaat!

… dringt auf die Anstellung junger Zivis (m) zur Betreuung älterer Schlösschenteilnehmer*innen. Die Alten haben alle Hände voll zu tun und sind auch nicht mehr so fit auf den Beinen. Deswegen brauchen wir unbedingt Helfer, die Dienste wie Körper- und Fummelpflege, Schaumwein öffnen und Auswahl oder gegebenenfalls Bereitstellung der Geschlechtspartner für unsere älteren Mittunten übernehmen. Bei der Musterung sind als Eignungsvoraussetzung ein Alter von nicht mehr als 22 Jahren, Sixpack und mindestens 20x5cm sicherzustellen.

… pocht auf den Export der FKK-Tradition auch in die alten Bundesländer. Wir erleben dieses befreiende Ereignis, das alle Menschen – Tunten und Heteros und alles andere – gleich macht, schon seit frühester Kindheit. Dieses Gefühl wollen wir auch unseren nichtsächsischen Mitbürger*innen ermöglichen. Zudem erkennt man auf diese Art und Weise direkt, ob der potentielle Bettgefährte die nötigen Voraussetzungen mitbringt.

… fordert eine lückenlose Überwachung sämtlicher Vorgänge während der Referatetreffen im Waldschlösschen. Dazu sollen in allen Räumen Kameras in Full-HD-Technik sowie Nachtbeleuchtung installiert, der Netzwerkverkehr des örtlichen WLAN protokolliert und der Hausmünzfernsprecher abgehört werden. Sämtliche Teilnehmer*innen werden per Gesichtserkennung und der Erfassung weiterer herausragender biometrischer Daten registriert und automatisch identifiziert. Es erfolgt ein automatischer Datenabgleich mit Gayromeo. Diese Daten sollen zu einer deutlichen Verbesserung der Genauigkeit und Vollständigkeit des auch als „Schäublogramm“ bekannten Koitogramms führen.

Dieser Text entstand in Kollektivarbeit mit der Leihsekretärin aus dem Saarland.

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